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Was sind die Schwerpunkte der Gesellschaft? Zwei wesentliche diagnostische Verfahren werden erforscht, weiterentwickelt und in der Praxis angewandt:
1. Das funktionelle Eiweißprofil nach C.E.I.A.: Das funktionelle Eiweißprofil nach C.E.I.A. ist eine Blutuntersuchung. Im Gegensatz zum klassischen Labor, wo die Konzentrationen bestimmter Stoffe im Blut gemessen werden (z. B. Blutzucker, Harnstoff, Harnsäure usw.), handelt es sich hierbei um eine Methode, wobei durch Zusätze von bestimmten Fällungsmitteln zum Blut eine ’Flockung (= Trübung = Fällung) stattfindet. Die ’Fällung ist abhängig von der Art des verwendeten Fällungsmittels einerseits, auf der anderen Seite aber auch von der Erkrankung des Patienten. Durch die Verwendung von ca. 60 verschiedenen Fällungsmitteln erhält man einen genauen Eindruck von der Stabilität oder Instabilität des Patienten, von Gesundheit oder Krankheit, der Normal- oder Fehlfunktion zahlreicher Organe wie Leber, Milz, Gallenblase, Magen, Darm, Hormondrüsen (Eierstöcke, Hoden, Schilddrüse, Hirnanhangdrüse usw.), des Nervensystems und der Abwehrsysteme (Thymusdrüse, Knochenmark, Milz usw.). Im Unterschied zum klassischen Labor und zu klassischen Blutuntersuchungen zeigt das funktionelle Eiweißprofil nach C.E.I.A. meistens schon Störungen eines Organs oder eines Systems an, lange bevor diese bei einer klassischen Blutuntersuchung feststellbar sind.
Das funktionelle Eiweißprofil nach C.E.I.A. zeigt z. B. an:
Das funktionelle Eiweißprofil nach C.E.I.A. kann aufgrund seiner pathophysiologischen Bedeutung z. B.:
Solche Aussagen werden möglich aus der Untersuchung einer kleinen Menge Serum (ca. 3 ml).
2. Der organspezifische Enzymtest im Urin (Abderhaldentest): Es handelt sich um eine Urinuntersuchung im Labor auf bestimmte Stoffe (Enzyme), die von den verschiedenen Organen bei Erkrankungen im Urin ausgeschieden werden. Ziel ist die Früherkennung von Organstörungen, die Beurteilung der Funktionstüchtigkeit von Organen und Funktionskreisen, insbesondere solchen, die einer Direktuntersuchung schwer zugänglich sind (wie z. B. Milz, Bauchspeicheldrüse, Hypothalamus, Hirn, Nebennieren usw.). Der wissenschaftliche Hintergrund hierfür ist, dass normalerweise der Organismus seine eigenen Organe und Gewebe als ’eigen, d.h. als NICHT-FREMD erkennt. Inzwischen wissen wir, dass aber erkrankte Organe bzw. Gewebe ihre Natur ändern und als ’fremdartig vom Körper empfunden werden können. Dann versucht der Körper, dieses ’Fremde los zu werden und bildet ’Abwehrstoffe (Antikörper). Diese Abwehrstoffe bestehen aus hochkomplexen Eiweiß-Verbindungen und werden z. T. im Körper wieder abgebaut und über die Nieren im Urin ausgeschieden. Der Nachweis solcher Abwehrstoffe im Urin ist die Basis für die Diagnose einer Fehlfunktion eines Organes bzw. eines Gewebes. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass man ergänzend zu den ’normalen Laboruntersuchungen eine sehr feine Vorstellung über die Funktion (ob normal, leicht, mittel oder stark gestört) von Organen und Geweben bekommt. Insbesondere wichtig sind Organe, die schwer zugänglich sind (z. B. Hirnanhangdrüse, Nebennierenrinde, Hypothalamus, Nebenschilddrüse, Darm, Hirn usw.). Durch die zahlenmäßige Erfassung der Abweichung von der Norm (Über- bzw. Unterfunktion) bekommt der Behandler sofort einen Zugang zur zielgerechten Behandlung. Die pharmazeutische Industrie stellt entsprechende biologische Präparate zur Behandlung zur Verfügung. |
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